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2. Kapitel - Karges Land...



....Währendessen viele Meilen entfernt....Abrupt enden die grünen Wälder und ein weitreichender Abgrund öffnet sich tief vor einem und läuft in einiger Ferne zu einem neuen Land aus. Zerklüftete Felsen und braungrauer unbewachsener Boden beherrschen das Bild. Der Himmel ist tiefblau und ein unruhiges Wetterleuchten zieht über ihm dahin, ohne jedoch den lang ersehnten Regen zu bringen. Betritt man dieses Land spürt man eine seltsame Unruhe in sich aufsteigen, die einen umfasst und nicht mehr loslässt. Einst gruben sich hier gierige Wesen in den Boden hinein, ohne auf das Gleichgewicht der Natur zu achten und erschufen über Jahrhunderte diesen einsamen Landstrich. So gut wie kein Grün vermag hier Fuß zu fassen und nur noch sehr zähe Lebewesen haben hier ihr Zuhause. Der Boden erzittert, kleine Steinchen klackern leise und hüpfen etwas in die Höhe. So ruhig das Land an der Oberfläche wirkt, so unbeständig und unruhig ist es in seinem Inneren....
15.5.09 20:22