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2. Kapitel - Karges Land...



....Währendessen viele Meilen entfernt....Abrupt enden die grünen Wälder und ein weitreichender Abgrund öffnet sich tief vor einem und läuft in einiger Ferne zu einem neuen Land aus. Zerklüftete Felsen und braungrauer unbewachsener Boden beherrschen das Bild. Der Himmel ist tiefblau und ein unruhiges Wetterleuchten zieht über ihm dahin, ohne jedoch den lang ersehnten Regen zu bringen. Betritt man dieses Land spürt man eine seltsame Unruhe in sich aufsteigen, die einen umfasst und nicht mehr loslässt. Einst gruben sich hier gierige Wesen in den Boden hinein, ohne auf das Gleichgewicht der Natur zu achten und erschufen über Jahrhunderte diesen einsamen Landstrich. So gut wie kein Grün vermag hier Fuß zu fassen und nur noch sehr zähe Lebewesen haben hier ihr Zuhause. Der Boden erzittert, kleine Steinchen klackern leise und hüpfen etwas in die Höhe. So ruhig das Land an der Oberfläche wirkt, so unbeständig und unruhig ist es in seinem Inneren....
C. am 15.5.09 20:22


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Die Nacht vor dem Aufbruch



"Schaut mich nicht so an. Ich komme nicht aus eurer Welt und weiß auch nichts von einer Legende. Und das diesen Schwert genau dann auftaucht als ich hier ankam kann auch Zufall sein. Oder?" Alexja kann selbst nicht glauben das sie damit etwas zu tun hat. "Keiner weiß was das genau zu bedeuten hat. Und warum du dieses Amulett trägst und das Schwert jetzt bei uns ist weiß ich natürlich auch nicht aber wir finden es heraus," sagt Bagira. "Also wenn mich nicht alles täuscht, müsste die alte Hexe die damals Serafinja mitnahm noch leben. Die könnten wir ja mal fragen vielleicht weiß die ja was," meint Felix. "Du weißt wo sie wohnt?" fragt Finja ganz aufgeregt. "Nicht ganz aber die grobe Richtung" sagt Felix. "Das letzte Mal als du die grobe Richtung wusstest haben wir uns hoffnungslos verlaufen," erwidert Suri schnippisch. Felix´s Augen funkeln auf. Sein Stolz wurde an diesen Tag zum Xt-mal verletzt. "Gut dann geht eben allein wenn ihr alles besser wisst." Bagira verdreht die Augen und schüttelt den Kopf. Finja fliegt auf Felix Rücken und fängt an ihn hinter den Ohren zu kraulen. "Felix", sagt sie in einem süßholzraspelnden Ton: "Du bist so ein starker Kater, so tapfer, wir sind doch ohne dich aufgeschmissen, das weißt du doch? Gehe bitte mit." Schnurrende Zustimmung. "Gut, dann würde ich sagen packen wir unsere Sachen und treffen uns morgen früh wieder hier." sagt Finja. "Wollt ihr mich hier alleine lassen?" ruft Alexja. "Nein Felix bleibt hier ich gehe schnell los hole uns etwas und komme dann auch wieder. Suri und Finja ihr kommt dann morgen zu uns und wir gehen dann los." gibt Bagira fürsorglich zurück und legt eine Pfote auf Alexjas Arm.

 

"Fin ist das wirklich eine so gute Idee?" fragt Suri als die beiden die Lichtung verlassen haben und zurück nach Hause fliegen. "Hm, ich weiß auch nicht genau. Aber was ich weiß ist, das wir so Alexja helfen. Sie ist total nett und umso besser ich sie kennenlerne um so weniger abartig finde ich ihre Nase, "sagt Finja lächelnd. Aber als sie den etwas ängstlichen Blick ihrer Freundin sieht sagt sie so überzeugend wie es geht: "Uns passiert nichts glaub mir." Den restlichen Weg schweigen die beiden jeder in seine Gedanken vertieft. Bis sie an die Straße kommen wo sich ihr Wege für kurz trennen. "Wir treffen uns am Rosenstrauch am Ufer sobald die Dämmerung geht," bestimmt Finja und wiederholt nocheinmal das ihnen nichts passieren wird. Dann fliegt jeder zu sich nach Hause.

Finja wohnt am Ende von dem kleinen Dorf. Von ihrem Zimmer aus hat sie einen herrlichen Blick auf den See. Das Haus selbst ist ganz schlicht eingerichtet. Im Hauptraum steht ein Esstisch, rechts daneben liegt eine Kochstelle. Oder nein, man kann es gar nicht als Kochstelle bezeichnen. Eher so was wie eine altertümliche große Vitrine mit Backofen und einer Herdplatte. Denn Feen essen ja Beeren, Reis und backen ein Brot das etwas süßlich schmeckt aber sehr lange satt hält. Finjas Mutter hat die Wohnstube mit Blumen und selbstgemalten Bildern geschmückt. Als Finja die Tür öffnet und in die Wohnung kommt steht ihre Mutter am Herd und bäckt just in diesem Moment Brot. "Hi Mom. Gut das du Brot backst. Backe gleich mal etwas mehr." "Momentmal junge Dame für was brauchen wir denn das?" fragt ihr Mutter.  "Suri und ich wollen für zwei bis drei Wochen durchs Land streifen." gibt sie etwas leiser zurück. Denn Finja weiß das ihre Mutter sie genau kennt und sich denken kann was ihre Tochter vorhat. "Begleiten euch Felix und Bagira auch?" "Ja die sind auch dabei" "Na gut von mir aus. Aber was erzählst du deinem Vater?" fragt sie skeptisch. Finja fängt das grinsen an und fliegt auf ihre Mutter zu. "Du lässt dir schon etwas einfallen." küsst ihrer Mutter auf die Wange und saust in ihr Zimmer. Finjas Zimmer ist voll von Gegenständen die sie zusammen mit Suri gefunden hat und auf verborgene Schätze hinweisen. Ihr Bett steht direkt unter dem Fenster wo sie in der Nacht die Sterne beobachten kann und von ihren Abenteuern träumt. Finja geht auf ihren Schrank zu, der links von der Tür aus im Zimmer steht und kramt nach ihrem Rucksack. "Was brauch ich" überlegt Finja. "Mein Taschenmesser, mein Glühwürmchen, meine Wasserflasche, Ersatzkleidung. Hmm.. was noch?" Als Finja dann endlich ihren gesamten Rucksack gepackt hat ist es bereits dunkel und sie legt sich ins Bett. Nur schlafen kann sie nicht und so liegt sie noch lange wach bis sie irgendwann grinsend einschläft.

Am nächsten Morgen schleicht sie sich leise in die Wohnstube und packt ihr Essen ein das bereits auf dem Tisch liegt. Nur das ihre kleine Schwester Bluebell sie verfolgt das merkt sie nicht..... 

 

 

K. am 7.5.09 21:38


Die Legende der Serafinja



...Felix schaut sich um ob denn auch alle zuhören und räuspert sich laut. Bagira schnaubt und er schaut sie herablassend an. Er sieht noch einmal in die Runde. Finja mit vor Spannung zitternden Flügeln, Suri daneben die sich betont gelangweilt gibt, Bagira die die Augen geschlossen hat und dann Alexja der man ansieht wie wenig sie das alles immer noch glauben kann. Noch ein Räuspern dann fängt er an: "Anders als alle sagen war Serafinja anfangs ein ganz normales Mädchen, das zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern lebte. Sie waren nicht reich, hatten aber genug zum Leben. Sie führten ein glückliches wenn auch hartes Leben und hier wäre die Geschichte sicherlich zu Ende, wenn nicht eines dunklen Abends etwas passiert wäre. Bestimmt hat sich Serafinja das später auch gefragt. Was wäre gewesen, wenn an der Kutsche der Hexe kein Rad gebrochen wäre, ganz in der Nähe ihres Heims...wie wäre ihr Leben dann verlaufen? Aber nun, so geschah es und die Hexe suchte eine Bleibe für die Nacht. Sie kam zu dem einsam liegenden Haus und sah dort Serafinja. Sie fiel ihr sofort auf. Ganz anders als die anderen Bauern, mit ihrem zarten Gesicht, der weißen Haut, dem langen schwarzen Haar und den großen hellblauen Augen, die wissbegierig in die Welt schauten. So ging die Hexe am nächsten Morgen wieder und mit ihr Serafinja. Keiner weiß genau was geschah. Haben die Eltern sie an die Hexe verkauft? Wurde sie von der Hexe gezwungen mitzugehen? Oder ging sie freiwillig weil sie genug von dem einfachen Leben hatte und die Welt sehen wollte? Sicher ist das die Hexe die ehemalige Bauerstochter in die Lehre nahm und sie in der Magie unterwies. Doch die ist nicht ungefährlich und ein jeder zahlt seinen eigenen Preis dafür. Serafinja bezahlte ihr Wissen zum Teil mit ihrer Schönheit. Die Haut einer Seite ihres Gesichtes begann zu verfaulen und ein Auge wurde milchig weiß und es hieß das sie damit nicht nur diese Welt, sondern auch die der Geister und Dämonen sehen konnte.

Seit jeher strebten immer wieder Menschen oder Wesen danach alles zu besitzen und ihre Macht zu mehren. Es liegt in der Natur der Dinge. Doch zu der Zeit in der Serafinja ungefähr 20 Jahre zählte, stieg der bisher Schlimmste zum Herrscher auf. Der Dunkle Lord wurde er von allen genannt. Keiner wusste genau was er war doch jeder war sich sicher, das so grausam wie er war, nicht von dieser Welt stammen konnte. Jedem ging es so schlecht wie noch nie. Hungersnöte, Tote, tausend Schlachten. Selbst den versteckt lebenden Naturvölkern hat es damals fast komplett den Tod gebracht. Doch dann...keiner weiß genau was geschah... Zuvor hatten sich die Hexen sich herausgehalten. Dann begannen sie mit Serafinja als Anführerin gegen den Dunklen Lord zu kämpfen. Manch einer behauptet das die beiden davor ein Liebespaar waren, bis Serafinja in seinem Herzen nur noch Grausamkeit fand und wusste das sie ihn töten musste.

In den Kampf zog sie der Legende nach mit einem magischen Amulett und einem mächtigen Schwert. Und so entbrannte der Kampf. Fast hätte er allen das Leben gekostet und die gesamte Welt zerstört. Doch Serafinja gewann letztendlich. Sie vermochte den Dunklen Lord nicht zu töten, doch verbannte sie ihn in ein unterirdisches Gefängnis. Und noch etwas geschah. Eine große Energiewelle überrollte die gesamte Erde und danach gab es zwei Welten. Die der Menschen und der Tatsachen....und die unsere und der Fantasie... Und so lebten wir fortan getrennt voneinander. Zumindest bis heute..."

Alexja schluckt schwer, als alle wie auf Kommando zu ihr hochblicken...

 

C. am 7.5.09 13:14


Das Abenteuer beginnt



...."Das kann doch nicht wahr sein," stöhnt Bagira. "Dieses Schwert hinter dir gehörte mal Serafinja. Ich bin mir ganz sicher." Und tapste zu dem Schwert um es sich ganz genau anzuschauen.Das Schwert ist gut einen Meter lang, am Griff silbern und ist es mit blauen Saphiren besetzt genauso wie die Kette. Die Klinge selbst ist mit alten elfischen Buchstaben versehen und leicht gekrümmt an der Vorderseide. Elfischer Stahl denkt sich Bagira, das muss das Schwert von Serafinja sein. Suri, Finja und Alexja drehten sich um und erblicken nun auch das Schwert. "Wer ist Serafinja?"wollen Finja und Alexja im Chor wissen. "Na, eine sehr sehr alte, weiße und starke Hexe. Die vor über 1000 Jahren den dunklen Lord in sein unterirdisches Gefängnis gebannt hat. Wie ich vorhin gesagt habe ,hättest du besser im Unterricht aufgepasst, würdest du das wissen. Und überhaupt ist das doch nur ein Aberglaube," gibt Suri schnippisch zurück. Felix der seinen Stolz schluckt gesellt sich nun zu den anderen um sich das Schwert genau zu betrachten und fragt: "Kennst du dann auch die Legende um dieses Schwert? Denn diese Schlacht gab es wirklich. Damals sind sehr viele Feen, Zwerge, Elfen, Zauberer, Hexen und auch Tiere gestorben." "Es gibt auch Elfen, Zwerge-"wollte Alexja fragen als Finja aufspringt und ihr erzürnt dazwischen spricht: "Eine Legende wo man dann ein Abenteuer bestreiten muss? Immer nur heraus damit, wir sind bereit." "Moment mal. Was heißt wir sind bereit?" fragt Suri ganz misstrauisch. "Na das ist das Abenteuer von dem ich immer erzählt habe. Und nun wird es endlich wahr. Ach bitte Su hab dich nicht so. Immerhin werden Alexja, Felix und Bagira uns begleiten was soll uns denn dann schon passieren?" versucht es Finja, die mittlerweile wieder auf die Knie geht und die Hand ihrer Feundin ergreift,  um sie zu überreden. "Ist sie immer so stürmisch und bestimmend?" fragt Alexja lachend. "Ja irgendwann geht sie mit ihrem Dickkopf wirklich noch durch eine Wand!!" gibt Suri widerwillig zu. "Und überhaupt-"erzählt Finja weiter und lässt sich von den Kommentaren der beiden gar nicht erst beeindrucken  "- können wir so herausfinden wie Alexja wieder zu sich nach Hause kann. Schließlich müssen wir ihr doch helfen. Hab ich nicht recht? Felix? Bagira?" "Ja" geben die beiden zurück. Alexja seufzt. "Also meinetwegen können wir herausfinden was die Legende um dieses Schwert besagt. Wenn ich so wieder nach Hause komme!" "Suuuuu" Finja schaut ihr Freundin mit großen Augen an, so das ihr türkisgrünen Augen nur so funkeln. "Also gut okay. Aber wenn es zu gefährlich wird gehen wir wieder, ja?" gibt Suri zurück. Im gleichen Moment fällt Finja ihr in die Arme. Küssend und mit Dankesrufen purzeln sie so von Alexjas Bein. Als sich die beiden wieder aufgerichtet haben und zurück auf Alexjas Bein geflogen sind meint Finja:"Nun Felix erzähl uns die Legende!"........
K. am 3.5.09 09:46


Alexja



...Das menschliche Wesen sitzt am Boden und schaut sie alle verwundert an. „Ich muss mir gehörig den Kopf gestoßen haben, ich sehe doch tatsächlich zwei Feen und zwei sprechende Katzen.“ Es schüttelt den Kopf und versucht aufzustehen. „Autsch!“ Stöhnend lässt es sich wieder auf den Boden sinken. „Mist, mein Fuß!“ Bagira und Felix schauen sich schweigend an und gehen dann zu dem Menschenmädchen. „Nicht auch noch die zwei! Als wäre es nicht schon schwer genug auf dich achtzugeben,“ ruft Suri zu Finja. Felix setzt sich vor das Mädchen und legt den Kopf schräg. „Hallo Kätzchen. Du bist aber ein hübsches Kätzchen.....aaahh...“ Es kann gerade noch sein Bein wegziehen bevor sich scharfe Krallen hinein bohren. Bagira stellt sich vor Felix und hebt eine Pfote. „Hast du deine guten Manieren vergessen?“ Felix murrt etwas. „Entschuldige, aber er wird nicht gerne als Kätzchen bezeichnet. Er ist ein Kater und...naja....“ Bagira prustet lachend los. „...aber eigentlich hat sie ja doch recht oder Felix-Kätzchen!“ Kaum geendet ist der Angesprochene auch schon auf sie losgestürmt und nun wälzen sie sich tretend und kratzend im Gras. Das Mädchen verfolgt das ganze ungläubig und Finja schaut grinsend zu und feuert mal den einen, mal den anderen an. Suri kommt nun doch angeflogen. „Hört auf, ihr zwei Streithähne!“ Doch die beiden hören auf gar nichts. Dann bewegt sich das Mädchen, packt Felix am Nacken und hebt ihn hoch. „Schluss jetzt. In Ordnung ihr könnt also reden, aber ansonsten seid ihr wie die Katzen die ich sonst kenne.“ „Kater...“ faucht Felix wird aber schlagartig ruhig als er ein wenig geschüttelt wird. Bagira trägt einen zufriedenen Gesichtsausdruck zur Schau. „In Ordnung Kater. Aber könnte mir einmal jemand sagen wo ich hier überhaupt bin?“ Das Mädchen setzt Felix vorsichtig wieder ab, der in seinem Stolz gekränkt ein Stück davontrottet und mit dem Rücken zu allen sitzen bleibt. „Du weißt also nicht wo du bist?“ fragt Suri aufgeregt. „Nein, ich habe keine Ahnung. Ich war daheim und habe....ähm ja nun also auf jeden Fall war ich bei mir zuhause und dann war ich auf einmal hier...wo immer das auch sein mag.“ Das Mädchen sieht sich wieder um und sieht auf Finja hat sich inzwischen auf ein Bein gesetzt und ihre Knie mit den Armen umschlungen. „Du bist hier in der Welt Hope. Wer bist du?“ „Sei nicht so unhöflich! Die Plappertasche da ist Finja und ich bin Suri. Die zwei Katzen sind unsere Freunde und heißen Bagira und Felix. Wie heißt du und woher kommst du?“ Suri setzt sich nun vorsichtig neben Finja. „Ich bin Alexja und was soll das für eine Frage sein? Ich komme von der Erde.“ „Von der Erde? Wie geht das?“ Finja schaut skeptisch unter sich auf den Boden. „Oder ist das was zu essen?“ Mit leuchtenden Augen schaut sie Suri an. Die verdreht genervt die Augen. „Hättest du mal besser beim Unterricht aufgepasst!“ „Jaja...also Alexja ich finde deine Kette sehr schön!“ „Oh ja danke, es ist ein altes Familienerbstück.“ Bagira stellt sich halb auf den Bauch des Mädchens und betrachtet den Anhänger etwas genauer. Sie ist aus Silber hergestellt, oben an einer Krone sitzt ein blauer Saphir und unten ein grüner Malachit. In der Mitte des Anhängers sind zwei Gestalten mit Flügeln zu sehen die sich die Hände reichen. „Ich glaube das habe ich schon einmal in einem sehr alten Buch gesehen...“ überlegt Bagira laut. „Hmmm...nein vielleicht täusche ich mich auch nur. Aber es sieht wirklich sehr alt aus.“ Sie springt wieder auf alle vier Pfoten. Dann hält sie inne und schaut mit großen Augen auf ein Schwert das nicht weit entfernt hinter Alexja am Boden liegt....
C. am 2.5.09 21:20


Felix und Bagira



.....und eine Hand umgreift Finja. "Ahhhh Su, Su hilf mir!" schreit Finja. Aber Suri schaut ganz entsetzt zu ihrer Freundin hinab "Su! Su! Jetzt kuck nicht so sondern hilf mir, Suuuuuuuuuu!" schreit Finja windend ihrer noch immer starren Freundin entgegen. Nach kurzem Zögern schafft es Suri doch, ihren ganzen Mut zusammen zu nehmen und fliegt tapfer um das Gesicht dieser fremden Person. Bis die Hand nach Suri schlägt und sie erwischt. Suri fliegt in einem hohen Bogen duch die Luft und kann sich gerade noch kurz vor Sturz auf den Boden stoppen. "Suri!!" "Verdammt!!" kreischt Finja mittlerweile, denn die Hand schließt sich immer enger um ihr. Aus heiterem Himmel lässt die Hand Finja los und eine vertraute Stimme schreit: "Finja, Suri hierher!" Als sich die beiden umschauen entdecken sie am Waldrand Bagira und Felix ihre beiden tierischen Freunde.

Felix ist ein grau getigerter Kater, mit weißer Brust, Pfötchen und ein Teil seines Gesichtes sind ebenfalls weiß. Bagira ist eine Katze, deren Fell braun grau getigert ist.

Suri lässt sich erleichtert auf den Rücken von Bagira nieder. "Danke. Was habt ihr eigentlich gemacht?" fragt Finja. Bin ihr etwas an die Füße," gibt Felix zurück. "Wisst ihr was das ist?" fragt Finja "Ja, ein Mensch," antwortet dieses Mal Bagira. "Ein Mensch?" erfreut blickt Finja wieder in die Richtung der Lichtung wo sich die Gestalt gerade erhebt. "Komm ja nicht auf die Idee wieder zurück zu gehen. Fin, hast du mich vestanden? Fin!" eher bettelnd als befehlend kam es Suri über die Lippen. "Könnt ihr mir was über die Menschen erzählen?" fragt Finja "Da gibt es nicht so viel zu erzählen die sind alle dumm und..." Aber Bagira fällt Felix ins Wort "Die sind doch nicht alle dumm du Schlauberger!" "Ach ja, was sind die dann Frau Besserwisser?!" gibt Felix in einen angriffslustigen Ton zurück. "Die einen ja, aber die meisten können die Schönheit dier Natur noch respektieren. Sie sind einigermaßen intelligent und wohnen meist in Gegenden mit mehreren großen Felsblöcken und dann..." Diesesmal funkt Felix ihr dazwischen "Mit denen sie die Natur zerstören also sind sie dumm!" Jetzt reichts mir aber gleich mit dir!" faucht Bagira Felix entgegen. "Ja was reicht dir?" Und Felix nimmt Kampfstellung ein. "Das du alles immer besser weißt!" In diesem Moment springt Felix Bagira entgegen und Suri fliegt zum zweiten Mal an diesem Tag im hohen Bogen. Als sie sich wieder aufgerappelt hat bemerkt sie das Finja schon wieder bei der Lichtung war. "Fin!" kreischt Suri so laut das die beiden Streithähne abrupt in ihrer Bewegung verharren. Alle drei folgen Finja zurück zur Lichtung. "Sie hat so eine schöne Kette," sagt Finja als die drei sie erreichen. "Ja aber sie ist es nicht wert das dir ewtas passiert entgegnet ihr Suri vorwurfsvoll. "Komisch" meint Bagira "Die Kette kenne ich von irgendwo"......

 

 

K. am 1.5.09 18:36


Unerwartete Ereignisse



...oder eher ein Knall? Egal, Suri und sogar die sonst eher unerschrockene Finja zucken zusammen. Das Wasser im See vor ihnen schlägt große Wellen, die diesmal nicht von einem geworfenen Stein stammen.

Beide sehen sich mit großen Augen an. „Wa..was...war das?“ flüstert Suri und sieht sich um. Als sie sich wieder umdreht ist Finja schon ein ganzes Stück von ihr entfernt und schleicht vorsichtig in die Richtung aus der dieses laute Geräusch kam. „Finja! Warte! Ich glaube nicht das das eine gute Idee ist!“ flüstert-ruft sie ihrer sich entfernenden Freundin hinterher. Die winkt nur ab und geht weiter.

„Immer muss ich die Vernünftige sein,“ seufzt Suri und geht ihr hinterher. Sie kommt bei Finja an die zwischen ein paar Büschen voller Beeren kauert und angestrengt hindurchschaut. „Da vorne ist irgendetwas. Aber ich kann nicht allzu viel erkennen, wir sollten am besten näher herange...“

„Bist du völlig verrückt geworden Fin!! Nein, wir werden nicht näher herangehen um dann vielleicht von Bären, ach was rede ich, großen! Bären gefressen zu werden!“ unterbricht Suri sie wütend.

„Woher willst du wissen das dort vorne Bären sind?!“  Finja zeigt anklagend durch die Büsche durch die nur eben so eine Waldlichtung zu erkennen ist, auf deren unebenen Boden etwas liegt. Und ein seltsames Wabern der Luft ist zu sehen.

„Keine Ahnung, aber woher willst du wissen das dort keine sind!“

„Achwas, was auch immer dort ist, hat sich bisher weder bewegt noch sonst irgendwas getan. Es ist also bestimmt nicht gefährlich! Vielleicht ist es auch tot!“ Bei diesen Worten leuchten die türkisgrünen Augen Finjas auf. „Nein, denk nicht einmal daran, Finja! Finja?“ Doch die antwortet nicht da sie eben zwischen den Büschen auf die Lichtung geschlüpft ist. Suri schlägt sich mit der flachen Hand gegen die Stirn. „Ich sollte auch nachsehen, denn es kann auf jeden Fall nichts gefährlicheres geben, als Finjas Dickkopf und ich sollte besser auf sie aufpassen!“ murmelt sie und geht Finja nach.

Vor ihr liegt nun die Lichtung die aber nicht leer ist, etwas großes liegt in deren Mitte und über diesem etwas fliegt Finja und schaut neugierig herab. „Su! Komm her das musst du dir ansehen!“ Aufgeregt schwirren Finjas Flügel noch schneller und werfen sich jagende Lichter unter sich. Suri seufzt wieder einmal. Was sie in der Gegenwart Finjas sehr oft tut und fliegt zu ihr.

Nun schauen sie beide gemeinsam hinunter. „Siehst du es ist nicht gefährlich! Woher es wohl kommt? Aber bestimmt hat es den lauten Knall oder was auch immer ausgelöst. Was meinst du? Ist es tot?“ Suri legt den Kopf zur Seite. „Hmm...ich weiß nicht, aber....Fin!“ Suri schaut entsetzt zu Finja, die nun mit einem Aststück, an dem am Boden liegenden Etwas herumstochert. Es sieht entfernt ähnlich aus wie sie selbst, nur um etliches größer. Es scheint auch weiblich zu sein und hat kinnlanges karamellfarbenes Haar. „Was denn? Ich wollte nur sichergehen das es auch wirklich tot ist und oh! Hast du gesehen was es für eine schöne glitzernde Kette trägt! Und uh! Was es für eine hässliche große Nase hat! Überhaupt ist alles so groß an diesem Ding!“ Finja stapft über den Mund und zeigt anklagend auf die Nase vor ihr. „Finja! Hör sofort auf mit dem Unsinn und komm wieder zu mir hoch!“ „Ach was Su du bist immer so ängstlich, es passiert doch gar nichts. Schau!“ Finja nimmt wieder ihren Stock zu Hilfe und schlägt damit auf die Nase. Sie läuft etwas weiter vor und will gerade zuschlagen, als sich urplötzlich zwei große graubraune Augen öffnen und auf sie herunterschielen....

C. am 1.5.09 11:29


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