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Kusorin

.... Mittlerweile sind die fünf von der Lichtung aufgebrochen und Richtung Osten nach Kusorin unterwegs. Rechts und Links von der Handelsstraße erstrecken sich Wiesen mit den verschiedensten Blumen, Wälder ausdenen die schönsten Gestalten des Waldes herausschauen. Felix der etwas voraus geht um den Weg nach möglichen Gefahren abschaut, ist froh den Geschwätz von Finja davon gekommen zu sein. Denn die erzählt und fragt Alexja in einer Tour. Als sich dann der Abend neigt finden sie ein geschütztes Plätzchen zwischen den Bäumen. Sie beschließen das, sie abwechselnd Nachtwache halten. So fängt Finja und Suri an, Felix löst sie ab, und zum Schluss Alexja und Bagira. Nach eine kurzen Frühstück (Wo Felix es gut meinte und Alexja eine Maus brachte) ging es weiter. Als die Sonne ihren höchsten Stand erreichte sahen die Truppe die Toren von Kusorin. ......
K am 15.6.09 14:41


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Kapitel 3 - Der Angriff + Bluebell verschwindet



... etwa drei Meter, bevor sie bei den Wartenden ankommen, hören sie lautes Fauchen und Geschrei. Als sie sich langsam nähern, sehen sie drei Katzen die sich in einem Knäuel bekämpfen. Ein schwarzer Kater mit weißem Blitz auf der Stirn rauft mit Bagira und Felix. Ein anderer, der nachtgraues Fell und ein vernarbtes Auge hat hängt an Alexja. Erstaunt bleiben sie stehen. Doch dann reagiert Finja sofort und fliegt los, Bluebell und Suri direkt hinter sich. Mit ihrer kleinen Schwester greifen sie den schwarzen Kater an und beißen ihm in die Ohren. "Igitt!" ruft Finja und spuckt Haare aus. Suri hingegen versucht Alexja zu helfen, doch die schlägt sie aus Versehen zur Seite. Alexja schafft es den Kater loszuwerden und zückt das Schwert. Außer Atem und mit lauter Kratzern schreit sie ihn an: "Ey Miezekatze, verschwinde oder ich spieß dich auf!" Der schwarze Kater mit dem Blitz lässt von den anderen ab, funkelt alle böse an und faucht: "Ihr werdet noch von Harry P. hören, verlasst euch darauf!" Blitzschnell sind die beiden fremden Angreifer zwischen den Bäumen verschwunden.

"Was zum Fisch war denn das?" Finja umschwirrt aufgeregt Alexja, während Bluebell und Suri neben Bagira und Felix landen. Schwer atmend sitzen die beiden da. Alexja lässt sich auch nieder und legt das Schwert neben sich ab. "Das waren Schergen ausgesandt vom Dunklen Lord um uns zu überwachen," seufzt Bagira und fängt an sich zu lecken.

"Ja wir haben sie überrascht und da haben sie uns angegriffen," erläutert Felix. "Alles in Ordnung bei euch?" fragt Suri. "Solche Kleinkatzen können uns doch nichts anhaben!" murrt Felix. "Okay, dann schaue ich mal nach Alexja, die hat schließlich kein schützendes Fell."

Suri schaut sich Alexja an und streicht dann Saft von Pflanzen aus der Umgebung darauf. "Autsch!" Alexja zieht ihren Arm weg. "Das muss sein, sind zwar nur Kratzer, aber du willst doch nicht das sie sich entzünden," schimpft Suri und verarztet weiter.

"Schade das du den blöden Kater nicht erschlagen hast! Und warum habe ich eigentlich kein Schwert?" schreit Bluebell und hüpft dabei auf Alexjas Schwert herum. "Das wäre ja noch schöner. Außerdem was würdest du mit so einem Zahnstocher anfangen! Und geh da runter, bevor du dir noch wehtust!" Bagira stupst Bluebell mit ihrer Nase an. Die hüpft kichernd davon und ist auf einmal verschwunden.

"Wo ist die kleine Kröte jetzt schon wieder hin?" Finja schaut sich suchend um. "Oh, oh...!" Felix ist an der Stelle, an der Bluebell eben noch stand und schaut auf den Boden der sich vor ihm zu einem kleinen Hügel mit Loch erhebt. "Was ist denn?" Alle kommen neugierig näher.

"Ein Maulwurfshügel?" meint Alexja. "Das ist gar nicht gut," stöhnt Suri und schlägt beide Hände über dem Kopf zusammen. Finja ist richtiggehend bleich im Gesicht und späht in die dunkle Tiefe hinein die unter das Erdreich führt. "Fressen Maulwürfe denn Feen?" Alexja sieht jetzt auch aus als ob ihr schlecht wäre. "Das sieht zwar aus wie ein Maulwurfshügel ist aber keiner. Vergiss nicht du bist nicht mehr auf der Erde. Hier in Hope sind viele Dinge nicht das was sie zu sein scheinen," erklärt Bagira.

"Bluebell! Bluebell!" schreit Finja in das Erdloch hinein. Fragend schaut sie in die Runde. "Und nun?" "Und nun? Du bist ein Scherzkeks. Wir müssen sie finden!" gibt Bagira etwas verwirrt zurück. "Ja," sagt Finja den Tränen nahe. Suri geht zu ihrer Freundin und nimmt sie in den Arm. "Es wird alles gut. Wir finden sie. Vielleicht ist sie gar nicht da unten und hat sich nur versteckt um uns zu ärgern." flüstert sie Finja ins Ohr und streichelt mit der Hand über ihr Haar.

Nach einer halben Stunde suchen, haben sie sie aber immer noch nicht gefunden. "Wo ist sie denn? Sie muss dort unten sein!" Finja ist mittlerweile mit ihren Nerven am Ende. Keiner kann ihr die Frage beantworten. Plötzlich kriecht aus dem Loch ein kleines Wesen. "Fink?" ertönt es fast gleichzeitig. "Hey," piepst Fink "was macht ihr denn noch hier?" "Meine Schwester Bluebell ist verschwunden. Wahrscheinlich ist sie in das Erdloch gefallen. Wir machen uns große Sorgen um sie." erzählt Finja ganz niedergeschlagen. "Macht euch um die Kleine keine Sorgen," sagt Fink. Alle schauen nun fragend auf die Zwergmaus. "Wieso? Hast du sie da unten getroffen?" fragt Suri skeptisch. "Nein, das nicht. Dort unten ist alles so weitverzweigt, da kann jeder leicht verschwinden. Aber vertraut auf mein Wort, ich bin schließlich ein Orakel. Außerdem habe ich euch heute nicht alles erzählt, sonst wäre das hier nicht passiert und das wiederum hätte vielleicht eine Änderung der Zukunft bewirkt." Die Verwirrtheit aller nimmt immer mehr zu.

Fink bemerkt das und fährt fort: "Ich verstehe das du dir Sorgen machst Finja doch deiner Schwester geht es tatsächlich gut. Das hier musste passieren damit ihr euer Abenteuer erfolgreich meistern könnt. Ich schwöre euch beim Namen des Leonarde Angelo Fabriso Serju Gomeres (besagtes Wesen war sein einstiger Lehrmeister und einst das mächtigste Orakel in Hope) das du deine Schwester unversehrt wieder sehen wirst."

"Ja aber..." wollte Finja gerade ansetzen, als ein Bild von Bluebell die putzmunter bei einem Kaninchen im Erdreich sitzt, durch ihr Inneres fährt. "Okay wir werden ohne Suche nach Bluebell weiterziehen, aber wehe ihr wird auch nur ein Haar gekrümmt!" droht Finja nach bester Krimimanier, aber ganz überzeugt ist sie wirklich nicht. Die anderen schauen nun Finja ganz erstaunt an. Währenddessen ist Fink zurück in das Loch gesprungen. "Warum hast du so schnell deine Meinung geändert? Geht es dir nicht gut?" Suri hält die Hand an Finjas Stirn. So schnell gibt ihre Freundin doch sonst nicht nach.

"Das hört sich etwas seltsam an, aber ich habe bildlich in meinem Kopf gesehen das Bluebell dort unten ist und es ihr tatsächlich gut zu gehen scheint. Mich wurmt es nur das diese komische Maus uns nicht alles gesagt hatte." grummelt Finja.

"Was hat euch Fink denn überhaupt erzählt? Ich versteh gar nichts mehr!" fragt Alexja. Bagira und Felix nicken zustimmend. Also erzählt Suri die ganze Geschichte. "Was soll ich sein? Eine Hüterin? Wow...das ist ja....naja was soll ich denn tun?" Erstaunt über die vielen Neuigkeiten lässt sich Alexja rücklings ins Gras plumpsen...

 

K. + C. am 4.6.09 19:45


Die wahre Legende des Amuletts und des Schwertes



Als sie das von außen winzige Nest betreten staunen sie nicht schlecht. Denn von ihnen liegt ein großer Palast. Direkt vor ihnen erstreckt sich eine Treppe die sich oben nach rechts und links verliert. Als sie weiter gehen kommen sie in einen großen Saal wo sich in der Mitte ein Tisch mit sehr vielen Stühlen steht, wo locker zehn Zwergmäuse Platz finden. Rechts von der Tür befindet sich ein großer Karmin. Ein Kronleuchter Mitten im Saal spendet bereugentes Licht.

"Nehmt Platz. Nun was führt euch zu mir?" " Suri und ich sind von einen lauten Knall aufgeschreckt worden als wir dann..." Finja erzählt Fink die ganze Geschichte. "Das ist ja interessant. Nur wisst ihr noch nicht alles. Als sich Serafinja von ihrer Lehrhexe getrennt hat ist sie den dunklen Mächten verfallen.  Und ging ein Verhältnis mit dem Dunklen Lord ein. Beide strebten nach Macht und wollten die Welt nach ihren Vorstellungen formen. Um ihre Macht besser Bündeln zu können ließen sie von Zwergen ein Amulett und ein Schwert fertigen. Und schlossen in ihnen ihre Kräfte ein. Nur wussten sie nicht das die Zwerge damals einen Zauber über die Gegenstände legen ließen, die ihre Kraft nutzen würden um die beiden selbst zu töten. Etwa 2 Jahre hatten sie dann eine Armee aus 50.000 Orks. Ich bin darmals  mit....mhmmm....5.000 Elfen, 7.000 Zwerge, 400 Feen 10.000 an Tieren und 30.000 an Menschen, in den Kampf gezogen. Als sich Mirella, so hieß die Lehrhexe von Serafinja, mit ihren Hexenschwestern in den Kampf eingemischt hat gab es eine endscheidende Wende. Der Dunkle Lord stand Mirella im Kampf gegenüber und hat sie getötet. Danach richtete er sein Schwert gegen Serafinja. Als sie ihn fragte was das soll Sie liebe ihn doch, antwortete er lachend:" Sie ist genau so wie du nur Mittel zum Zweck. Du meinst doch nicht wirklich das ich die Macht mit dir Teile? Du bist doch nur eine mittelklassige Hexe. Liebe? dieses Wort kenne ich nicht" Daraufhin schaffte es Serafinja ihm sein Schwert abzunehmen und die Kräfte von ihnen beiden zu bündeln und gegen ihn zu richten. Da er aber nur einen Teil seiner Kraft in das Schwert gebündelt hatte konnte sie ihn nur schwächen und einsperren, aber nicht töten. Mit letzter Kraft die Serafinja noch besaß legte sie einen neuen Zauber über die Gegenstände. Derjenige der schlau, selbstlos und mutig ist wird in der Lage sein die volle Kraft der Gegenstände zu wecken und den Dunklen Lord besiegen." "Wow, das ist ja.... wow.." Finja fehlen die Worte. "Aber was hat das jetzt mit uns zu tun wieso sind die Gegenstände gerade bei uns aufgetaucht bzw. Alexjas Familie besitzt das Amulett schon so lange." wirft Suri verwirrt ein. "Ich denke das Alexja die Hüterin des Amuletts ist, bis der wahre Besitzer gefunden ist. Das Schwert wird denke ich mal die Anwesenheit des Amulettes gespürt haben und so zu euch gekommen sein." fiept Fink. "Also ist es unsere Aufgabe den wahren Hüter zu finden. Um ihm die Gegenstände zu geben. Damit er den Lordi in den Arsch treten kann?" fragt Bluebell und bekommt gleichzeitig den Ellenbogen von Finja in die Rippen und einen wenn Blicke töten könnten Blick. "Ja so ungefähr." lacht Fink "aber genaues kann ich euch auch nicht sagen weil ich so verschwommen wahrnehme. Ich sehe euch nach Westen Richtung Kusorin laufen und dann wird es dunkel und ganz verschwommen." Mit einem traurigen Piepsen fährt er fort "Tut mir Leid das ich euch nicht weiter helfen kann." " Nein, du hast uns wirklich weiter geholfen. Nun wissen wir endlich was es mit den Gegenständen auf sich hat und werden dann nach Kusorin gehen und weiter schauen." Finja streckt Fink ihre Hand entgegen und er legt sein Pfötchen hinein. Nach dem sich alle drei von ihm verabschiedet haben, fliegen sie mit Hilfe eines Glühwürmchens zu den drei Wartenden zurück.........

K am 1.6.09 09:50


Orakel Fink



 

...“Das darf ja wohl nicht wahr sein, solltest du nicht noch daheim in deinem Bettchen liegen?“ wirft jetzt auch Suri vorwurfsvoll ein. „Ich will mit euch mit!“ tönt Bluebell laut. „Lass mich runter dumme Katze!“ Sie tritt um sich, trifft Felix empfindliche Nase und der lässt sie mit einem Maunzen los. Leicht torkelnd landet Bluebell am Boden und stampft mit dem Fuß auf. „Immer nur habt ihr Spaß! Ich will auch!“

„Ich glaube eher werde ich gleich meinen Spaß haben, wenn ich dir den Hintern versohle!“ verkündet Finja und funkelt ihre kleine Schwester wütend an. „Dann mach doch du dumme Butterblume!“ schreit Bluebell und funkelt ebenso zurück. So stehen sich beide gegenüber und schauen verdutzt auf als sie jemanden lauthals lachen hören. Alexja sitzt am Boden und japst nach Luft. „Ihr seid echt komisch und gar nicht so lieb und brav wie ich mir Feen immer vorgestellt habe. Und außerdem merkt man gleich das ihr Schwestern seid!“ Sie muss wieder lachen.

Finja und Bluebell wollen protestieren doch Bagira unterbricht sie schnell. „Also alles schön und gut ihr Lieben, aber wir müssten jetzt wirklich langsam los, damit wir möglichst noch vor Einbruch der Dunkelheit bei Fink sind.“

„Ja super, aber zuerst müssen wir Bluebell zurück bringen, sonst kostet das am Schluss noch meinen Kopf.“ Finja packt sie am Arm.

„Wohl eher meinen du Tollpatsch! Außerdem ist alles in Ordnung ich habe eine Nachricht hinterlassen, das du mich mitgenommen hast.“ Bluebell grinst siegesgewiss.

„Du hast waaaaas?!!“ Finja zwickt ihr in den Arm. „Auuu!! Wofür war das denn!“ Bluebell zieht eine beleidigte Schnute. „Das war noch nicht alles, na warte du kleiner Wurm ich werde...! Hey!!“

Alexja hat Finja an ihrem Kleidchen gepackt und hält sie sich vor das Gesicht. „Okay, ich verstehe das du sauer bist, aber Bagira hat bestimmt recht wenn sie sagt das wir losmüssen, warum nehmen wir sie nicht einfach mit?“ Alexja pustet sie an sodass sie hin und her schwingt. „Ja warum nicht?“ seufzt nun Suri. „Ob ein oder zwei Spinner, ist ja wohl jetzt auch egal.“

„Was willst du damit sagen,“ fängt nun Bluebell wieder an. Schwupp, wird auch sie in die Höhe gehoben, diesmal von Bagira. „Also ich würde sagen das ist jetzt geklärt,“ lacht Alexja und steht auf. Also Felix dann führe uns mal.“

Den ganzen Tag sind sie anscheinend kreuz und quer durch Hope gelaufen, so kommt es Alexja zumindest vor. Ab und zu war sie versucht Felix zu fragen ob er denn auch wirklich weiß wo sie hinmüssen, doch die bösen Blicke die er immer wieder in die Runde wirft, halten sie davon ab. Wälder und Wiesen wechseln sich ab und als es schon langsam anfängt zu dämmern stoppt Felix sie alle. Bluebell die auf Alexjas Schulter sitzt streckt sich gähnend. „Ha! Ich wusste doch das ich den Weg finde. Wir sind am Ziel.“ freut er sich. „Soll das heißen das wir Glück hatten, überhaupt anzukommen?!“ ereifert sich Suri. „Was heißt hier Glück!“ Felix sträubt sich und Suri erhebt sich gerade noch so in die Luft. „Wo soll dieser Fink oder so jetzt sein?“ Alexja setzt sich auf den Boden und lässt den Blick umherschweifen. Vor ihnen liegt wieder einmal eine endlos scheinende Wiese umgeben von Bäumen. Unmengen von Blumen wachsen hier. Aber das war es auch schon. Sonst war nichts Interessantes zu erkennen. „Die da hat Recht hier ist doch gar nichts!“ meldet sich auch Bluebell zu Wort. „Ausnahmsweise scheint die Nervensäge mal Recht zu haben, was wollen wir hier?“ Finja liegt lang ausgestreckt auf Bagiras Rücken und rollt sich auf den Bauch.

Felix maunzt finster. „Na hier lebt Fink, was denkt ihr denn.“

„Ja und wo, hier sind doch nur lauter Blumen und achja jede Menge Gras.“ Suri zeigt anklagend mit dem Finger vor sich. „Dann wartet ab, Fink wird bestimmt jeden Augenblick kommen.“ Felix macht es sich auf dem Boden gemütlich. „Und woher weiß der das wir da sind und mit ihm quatschen wollen?“ sagt Bluebell. “Na er ist doch ein Orakel du Dummerchen,” Finja setzt sich auf.

“Psst...ich glaube da kommt er schon.” Felix schaut Richtung Wiese und alle anderen starren ebenfalls dorthin, können aber nichts erkennen.

“Also ich kann nichts sehen, aber...was ist das denn!” Finja schaut auf den Boden. Zwischen den Grasholmen kommt etwas kleines hervor. “Das ist Fink.” erklärt Felix zufrieden. “Fink? Aber das ist ja eine kleine Zwergmaus!” ruft Alexja erstaunt und legt sich auf den Bauch um besser sehen zu können. Wirklich eine Zwergmaus kleiner als ein Teelicht und vom Gewicht her bestimmt leichter als ein Radiergummi steht mit bebender Nase vor ihnen. “Hey na das ist ja eine Begrüßung, ich rufe ja auch nicht gleich, -aber das ist ja ein Mensch- wenn ich dich sehe.” piepst Fink und zwinkert mit seinen winzigen schwarzen Äuglein.

“Entschuldige, ich war nur etwas überrascht das ist alles.” meint Alexja und streckt ihm den kleinen Finger entgegen. “Hallo nett dich kennenzulernen!”

Fink legt ein niedliches Pfötchen darauf und nickt. Nun stellen sich auch die anderen vor. “So dann kommt mal mit,” lädt Fink sie ein. “Doch leider wirst du hierbleiben müssen, du bist einfach viel zu groß und ihr zwei ebenfalls ihr zertrampelt sonst noch meine Wohnung” wirft er in die Richtung von Bagira und Felix.

Also bleiben die drei neidisch zurück und blicken Finja, Bluebell und Suri hinterher die Fink folgen. Mittlerweile ist es schon recht dunkel und Fink ruft ein Glühwürmchen herbei das ihnen ein wenig den Weg erleuchtet. Auf einmal huscht Fink los und klettert flink auf einen Halm. Die drei Feen schauen fragend zu ihm hoch. Ein Schatten flattert knapp am Halm vorbei und Fink springt ihn an und reißt ihn zu Boden. Ein Reißen ist zu hören und dann richtet sich Fink wieder auf. “Ohje entschuldigt ich konnte nicht anders ich hatte einfach Hunger.” Neben ihm liegt noch der Flügel eines Nachtschmetterlings. “Ähm..ja nun ist verständlich” bringt Suri heraus. “Schmeckt sowas denn?” fragt Bluebell. Finja hält ihr schnell den Mund zu. Fink winkt sie weiter und sie dringen tiefer in die Wiese vor.

Nach etwa weiteren zehn Minuten stoppt Fink sie und zeigt zu den Halmen hoch. “So hier sind wir also, das ist mein bescheidenes Heim.” In den Wipfeln der höchsten Halme hängt ein kunstvolles Kugelnest, aus Gras geflochten. Eine grüne Tür und eine Laterne sind daran zu sehen.  “Dann herein in die gute Stube.” fiept Fink und geht voraus...





C. am 30.5.09 20:47


Bluebell



"Au man, an dich muss ich mich echt noch  gewöhnen!" seufzt Alexja und reibt sich mit dem Finger unter der immer noch kitzelnden Nase. "Und wieso viel Glück? Bei uns sagt man Gesundheit!" "Hmm keine Ahnung! Aber Gesundheit ist doch genau so unsinnig, für mich halt!" meint Finja und setzt sich im Schneidersitz auf Alexjas Knie. "Also wir sind da, ihr seid wach und nun was machen wir jetzt?" stellt Finja aufgeregt fest. Bagira die ihr morgendliches Putzten kurz unterbricht sagt:" Wir gehen jetzt erst mal zu Fink und der wird uns dann den weiteren Weg weisen. Entweder dann zur alten Hexe oder zu einer anderen Person die uns weiterhelfen kann." und schaut dabei Suri ganz verschwörerisch an. Die erleichtert aufseufzt denn sie hat schon vermutet das Felix sie wieder mal in seinem katerlichen Stolz quer durch die Pampa führen würde.  Während Bagira den dreien noch weitere Fragen beantwortet und sie sich dann aufmachen alles zusammen zu packen, hört Felix ein raschelndes Geräusch aus einem Busch. Als er dann auf die Stelle sieht, bemerkt er gerade noch wie etwas davon huscht. Felix meint zu den anderen er müsse mal kurz austreten. In die gegensätzliche Richtung wo das Geräusch herkommt macht er sich auf den Weg. Da Katzen sehr schnelle und leise Jäger sind gelingt es Felix, der einen großen Bogen läuft,  sich nun leise von hinten der Gestalt zu nähern. 

"Habt ihr heute Nacht schlafen könnent?" fragt Finja etwas müde,"Ich jedenfalls nicht, hab mich die ganze Nacht gefragt was das mit den Schwert und der Kette auf sich hat. Und warum das ausgerechnet etwas mit dir zu tun hat. Bist du zufällig mit Serafinja verwandt?" "Keine Ahnung, ich habe meinen Stammbaum noch nie so weit zurück verfolgt! Aber glaub mir ich würde auch gerne wissen was hier los ist. Schlecht geschlafen oder eher geträumt habe ich nämlich auch..." somit erzählt Alexja Suri und Finja noch mal ihren Traum.

"Schaut mal wenn ich im Gebüsch gefunden habe" alle vier drehen sich gleichzeitig erschrocken zu Felix um. Ein kleine Fee, mit einem blauen Kleid und wilden roten Locken und Augen so blau wie der Himmel an sonnigen Tagen. Felix hat den Kragen von ihrem Kleid zwischen die Zähne genommen und so hängt sie jetzt trotzig vor seiner Schnauze. "Bluebell! Was soll denn das schon wieder?" stößt Finja ganz verärgert aus.......

K. am 28.5.09 11:32


Fink



..."Naja vielleicht nehme ich das Ganze auch etwas zu ernst, schließlich sind Träume nicht wirklich etwas Reales," versucht sich Alexja zu beruhigen. Felix schnauft laut. "Wie auch immer, auf jeden Fall hast du uns rechtzeitig aufgeweckt, es sollten jeden Augenblich auch Finja und Suri auftauchen, dann geht es los!" Bagira streckt sich gähnend und fährt mit den Krallen durch das hohe Gras. "Wohin wollen wir überhaupt? Und was genau haben wir vor?" Alexja sieht die beiden Katzen fragend an. "Nun als allererstes würde ich sagen machen wir uns auf den Weg zu Fink und dann schauen wir weiter." antwortet Felix. "Fink? Wer ist das?" "Du solltest besser fragen, was es ist," wirft Bagira ein. "Denn genau genommen ist es ein Wesen von dem niemand wirklich weiß zu welchem Volk oder welcher Lebensart es gehört. Aber jeder weiß das wenn man es findet, den Weg gewiesen bekommt." "Also sowas wie ein Orakel oder ein Hellseher?" Alexja schaut recht skeptisch drein. "Du brauchst gar nicht so zu gucken! Schließlich gibt es uns ja auch oder, warum sollte es dann soetwas nicht geben!" empört sich Felix sofort. "Ist ja gut, entschuldige so war das nicht gemeint und außer....autsch!" Irgendetwas ist an Alexjas Nase gerumst. Lauter Flitter fliegt um sie herum und bringt sie auch noch zum Niesen. "Haaaatschiii!" "Viel GLück!" kommt es da von weiter unten. Alexja blickt auf Finja die vergnügt zu ihr hochgrinst....

C. am 25.5.09 19:55


Orks



.... denn dort in der Tiefe hört man wie ein Hammer auf Stahl trifft. Wie Schreie so tief und grollend durch die Erde dringt. Man fühlt die stickige warme Luft, man hat das Gefühl das Grauen, der Tod umfasst einen. In dieser Höhle stehen zwei Gestalten. Die eine ist komplett in eine schwarzen Umhang gehüllt. Man sieht lediglich die roten Augen durch die Kapuze leuchten. Er ist bei allen als Brutmeister bekannt. Seine Herkunft und ob es noch mehr seiner Art gibt ist unbekannt. Man munkelt auch das er unsterblich ist. Das Wesen neben dem Brutmeister ist ein Ork. Orks sind absolut hässliche Geschöpfe. Sie haben eine graue schleimige Haut. Ihre Augen sind gelb, ihre Zähne sind spitz. Die Gesichter der meisten Orks sind durch etliche Kämpfe schon desformiert. Es gibt kleinere hünenhafte Orks und große bullige von ihnen. Ihre Waffen sind Schwerter die recht kurz und schwer sind. Ihre Pfeil-und Speerspitzen sind zu Widerhaken geformt so das sie beim Herausziehen aus der Wunde noch mehr Schaden anrichten. Das Erschaffen der Orks ist leicht zu beschreibe. Sie werden aus ihren Brutkammern geholt. Die Brutkammern kann man sich als schleimige Blase vorstellen die im warmen Schlamm der Höhle liegt. Nach gut zwei Wochen wenn sie geschlüpft sind, sind die Orks tödliche Kampfmaschinen.

"Sind deine Armeen bereit?" zischt der Brutmeister. "Ja sie warten nur noch auf den Befehl!" sagt Fleischer stolz. "Gut, gut denn es wird nicht mehr lange dauern und dann wird der dunkle Lord sich erheben. Dann gehört die Welt Hope und die Menschenwelt uns," zischt es durch die ganze Höhle.

 Ein paar Meilen zurück schreckt Alexja japsend aus ihren Schlaf. "Was ist los?" fragt Bagira ganz verschlafen. "Ich habe in meinem Traum zwei eklige Wesen gesehen. Die haben sich darüber unterhalten das sie bald eure und meine Welt vernichten wollen," sagt Alexja immer noch ganz atemlos. Bagira und Felix schauen sich ganz entsetzt an und jeder weiß was der andere denkt. Die Schlacht wird von neuem entzündet......

K. am 16.5.09 15:30


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